Ermordung der Sinti und Roma steht im Mittelpunkt des Gedenkens

Bundespräsident Roman Herzog proklamierte 1996 den „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, der seitdem jeweils am 27. Januar, dem Datum der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, begangen wird.

In diesem Jahr soll in Rheine zum ersten Mal das Schicksal der ermordeten Sinti und Roma in den Mittelpunkt einer solchen Gedenkveranstaltung gestellt werden. Eine Schülerinnengruppe des Emsland-Gymnasiums hat zusammen mit der Initiativgruppe „Rheine stellt sich quer“ Materialen zusammengetragen, die den von den Nationalsozialisten systematisch betriebenen Völkermord an den Sinti und Roma und seine Vorgeschichte darstellen und dabei auch auf Einzelschicksale aus Rheine und dem übrigen Kreis Steinfurt eingehen.

Die Veranstalter laden hierzu für Mittwoch, 27. Januar 2010, um 19 Uhr in den Veranstaltungsraum auf der „Kulturetage“ der Stadtverwaltung, Mathiasstraße 37, 2. Stock, herzlich ein.

Flyer: plakat 27.1

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